HERZLICH WILLKOMMEN 

Schön dass Sie den Weg auf meine Regenbogenfisch-Seite gefunden haben. Tiere gab es schon immer in meiner Familie. Mal waren es Wellensittiche oder Kanarienvögel, es gab Katzen und auch Aquarien standen schon mal im Wohnzimmer. So ist es nicht verwunderlich das sich die Haltung von Tieren über mein gesamtes bisheriges Leben erstreckt hat.

Mit zehn Jahren konnte ich ein großes Gurkenglas ergattern in das etwa fünf Liter Wasser passten. Etwas Kies, ein paar Ludwigien und etwas Wasserpest dazu ein paar Guppys, das war der Anfang. Das ganze stand dann auf der Fensterbank und ich hielt mich Stundenlang davor auf. Es ging durch Höhen und Tiefen wie bei jedem Anfänger.

Irgendwann kam dann ein Vollglasbecken 50 x 30 x 30 cm in meinem Besitz, dazu bekam ich eine Membranpumpe geschenkt und somit hatte ich endlich auch einen Filter im Aquarium. Auf seltsame Art und Weise vermehrten sich die Glaskästen. Es gesellten sich große und kleine Becken hinzu und auch reichliche Nachzuchten stellten sich ein. Wie fast bei jedem begann alles mit lebendgebärenden Zahnkarpfen in all ihrer Vielfalt. Ich zog soviel Fische nach das ich hin und wieder private Zierfisch- und Wasserpflanzenbörsen veranstaltete. Bei fast 70 Becken war das aber auch nötig.

 

 

Nach Abschluss meiner Lehre zog ich um und musste alles aufgeben. Fünf Jahre später, wieder in meiner Heimat zurück ging es wieder los. Mit meiner Frau zusammen hatte ich eine Voliere mit Wellensittichen erstanden. Diese wurde auch nach der Wende mit in die neue Heimat genommen. Mit den Volieren verhielt es sich ähnlich wie mit den Aquarien: Sie vermehrten sich. Nachdem wir uns auf einem Bauernhof eingemietet hatten erweiterten wir die Anlage. Wellensittiche gab es aber schon lange nicht mehr.


 


Papageien, vor allem die sehr neugierigen Lories hatten es uns angetan. Auch andere Weichfresser gab es zu bestaunen. Nachzuchten hatte ich im Laufe der Jahre von fast allen Arten zu verzeichnen. Meine Anlage wurde eine Anlaufstelle für Vogelfreunde aus halb Europa und auch die Freundschaften verteilten sich über dieses Gebiet. Leider wurde ich schwer krank und durfte keine Vögel mehr halten. Das war ein schwerer Schlag für uns. Die Trennung von den Tieren, vor allem von den Lories viel sehr schwer. Als Ablenkung von der Trauer schaffte ich mir ein Aquarium an. Schon bald stellten sich hier die ersten Nachzuchten ein und die Aquarien vermehrten sich zusammen mit den Fischen.  

 


 

Als sich vor sieben Jahren die Möglichkeit bot ein Haus zu mieten fackelten wir nicht lange. Dadurch ergab sich die Möglichkeit einen kleinen Fischkeller einzurichten. Mit dem Umzug änderte sich auch der Fischbesatz. Waren es vorher westafrikanische Zwergcichliden und südamerikanische Erdfresser so gab es seit dem Umzug nur noch Regenbogenfische und Welse. Mit den Regenbogenfischen hatte ich schon lang geliebäugelt. Leider war der Handel nicht sehr ergiebig was diese Arten betrifft, weshalb ich schon Jahre vorher der Internationalen Gesellschaft für Regenbogenfische (IRG) beitrat. Mit der neuen Heimat bot sich auch eine Umstellung an, da viele Arten den Umzug im strengen Winter nicht überstanden hätten wurden sie einem befreundeten Händler überlassen.  

Im Frühjahr standen dann die ersten drei Aquarien im neuen Heim und auf einem Regionalgruppentreffen in Rüdesheim erwarb ich meine ersten beiden Regenbogenfischarten, Melanotaenia splendida inornata und Melanotaenia trifasciata. Bis zum Ende des Herbstes wurde der kleinere Kellerraum zum Fischkeller ausgebaut. In ihm standen 40 Aquarien mit 4000 Liter Inhalt.  

 


Wie bei jedem Regenbogenfischfreund begann die Zeit als Jäger und Sammler. Zeitweise besaß ich etwa 40 Arten und Standortvarianten von Regenbogenfischen und auch gab es jede Menge Nachwuchs davon.  

Mitlerweile haben wir das Haus erworben und irgendwann kam dann die Einsicht dass der kleine Kellerraum nicht mehr ausreicht. So wurde damit begonnen den großen Kellerraum herzurichten. Fünfzig Aquarien mit etwa 8000 Litern Wasser haben darin einen Platz gefunden. Bei den Arten schränkte ich mich ein. So findet man derzeit hauptsächlich Arten aus Neuguinea in der Anlage und der Schwerpunkt bei Haltung und Zucht liegt bei den Arten der Gattungen Chilatherina und Glossolepis. Außerdem führte diese Umstellung dazu dass die Gesellschaftsaquarien zu Gunsten von Artaquarien weichen mussten. Das hatte wiederum zur Folge dass man die Arten in ihrem ganzen Verhaltensspektrum beobachten kann. Somit ist für mich die derzeitige Anlagengestaltung auch viel interessanter geworden.

Das Hobby Regenbogenfischhaltung und -zucht hat mich voll in seinem Bann gezogen. Die Farbigkeit und das Verhalten der Regenbogenfische faszinieren jeden Tag aufs Neue. Sie glauben dass nicht, dann Folgen Sie mir auf die nächsten Seiten, ins Reich der Regenbogenfische.