VERBREITUNGSGEBIETE
Regenbogenfische findet man auf Neuguinea, im nördlichen Australien und auf einigen der umliegenden Inseln. Sie werden in die Gruppe der Ährenfischartigen, Atheriniformes eingegliedert. Die meisten Fische dieser Gruppe sind im Meer beheimatet. Vorkommen von Ährenfischen im Süßwasser gibt es noch auf den Inseln Madagaskar (Bedotia und Rheocles) und Sulawesi (Marosatherina, Telmatherina und Tominanga).
Australien
Australien gilt als eine der trockensten Regionen der Erde. Dennoch hat dieser Kontinent viel zu bieten. Das Tierreich hält viele Überraschungen parat. Die trockenen Regionen Australiens werden von den Reptilien beherrscht und nur wenig anderes Leben hat sich hierher verirrt. Im grünen Gürtel Australiens blüht das Leben. Hier hat sich eine Artenreiche Flora und Fauna entwickelt. Australien ist auch das Land der Sittiche und Papageien. Einige davon sind regelrechte Landplagen und machen den Farmern manchmal sehr zu schaffen. Ganze Ernten können den Nacktaugen-Kakadus und auch den Rosakakadus zum Opfer fallen. Ihr Einfallsreichtum um an das Objekt der Begierde zu gelangen ist dabei Grenzenlos.
Auch Unterwasser gibt es jede Menge Leben. Hier findet man Regenbogenfisch-Arten der Gattungen Cairnsichthys, Iriatherina, Melanotaenia und Rhadinocentrus. Hinzu kommen die nahe verwandten Arten der Gattungen Craterocephalus, Pseudomugil und Scaturiginichthys. Die meisten Regenbogenfisch-Arten findet man im grünen Küstengürtel. Einige von ihnen bevorzugen brackiges Wasser und leben in der Gezeitenzone. Die meisten anderen bevorzugen jedoch reines Süßwasser. Man findet Regenbogenfische in einer Vielzahl von Gewässertypen und auch das Temperaturspektrum ist beachtlich.
Neuguinea
Neuguinea ist das Land der Sprachen und auch das Land der Paradiesvögel, von beiden gibt es jede Menge. Die stark zerklüftete Landschaft Neuguineas hat dazu geführt das sich dort nicht nur sehr viele Sprachen entwickelt haben. Auch die Natur verbirgt hier noch sehr viele Geheimnisse vor uns. Oftmals findet man in den Tälern endemische Tier- und Pflanzenarten. Aber die Infrastruktur entwikelt sich langsam. Einst abgelegene Landschaften sind nunmehr zugänglich geworden.
Regenbogenfische kann man auf der ganzen Insel finden. Während die Gattung Melanotaenia allgegenwärtig ist findet man die Gattungen Chilatherina und Glossolepis nur im Norden. Trennungslinie ist hierbei die Gebirgskette die sich über die ganze Insel erstreckt. Außer diesen Gattungen findet man noch die Blauaugen der Gattung Pseudomugil und Kiunga.Aufgrund der fortschreitenden Umweltzerstörung durch den Raubbau an der Natur sind viele Arten in ihrer Existenz bedroht und einige, wie Chilatherina sentaniensis, in freier Wildbahn ausgestorben. Sicher sind diese Regionen reich an Rohstoffen die unsere moderne Industrie benötigt. Aber sollte man dabei nicht auch auf die Umwelt achten? Sollte man dabei auch an die dort lebende Bevölkerung denken? Ich denke dass Das auch dazu gehören sollte.